Geiseldrama von Sydney - Kritik an laxen Behörden

Nach dem tödlichen Geiseldrama von Sydney wächst in Australien die Kritik am Umgang der Behörden mit gefährlichen Männern wie dem Geiselnehmer. Regierungschef Tony Abbott äußerte Unverständnis, warum ein solcher Mann nicht hinter Gittern saß. Der gebürtige Iraner war als Extremist bekannt, vorbestraft und stand unter anderem wegen Beihilfe zum Mord unter Anklage. Er hatte gestern in einem Café 17 Menschen stundenlang als Geiseln genommen. Die Polizei stürmte das Gebäude in der Nacht. Zwei Geiseln und der Täter kamen ums Leben.