Schalke beteiligt sich nicht an Weinzierl-Spekulationen

Schalke-Manager Horst Heldt hält sich bei den Mutmaßungen über eine mögliche Verpflichtung von Markus Weinzierl als neuen Cheftrainer zurück.

Schalke beteiligt sich nicht an Weinzierl-Spekulationen
Stefan Puchner Schalke beteiligt sich nicht an Weinzierl-Spekulationen

«Es ist Aufgabe der Medien, das Thema zu besetzen und ihr gutes Recht zu spekulieren», sagte er in einer Mitteilung auf der Homepage des Fußball-Bundesligisten. «An diesen Spekulationen werde ich mich aber weder beteiligen noch einzelne Namen kommentieren.»

Der FC Augsburg reagierte zunächst zurückhaltend auf das angebliche Interesse des FC Schalke 04 an einer Verpflichtung von FCA-Trainer Weinzierl. «Ich habe derzeit keine Information, dass Markus Weinzierl den FCA verlassen möchte. Deshalb bin ich von den Meldungen im Internet schon überrascht», äußerte Vereinspräsident Klaus Hofmann in einer Stellungnahme auf der Online-Seite der «Augsburger Allgemeinen Zeitung».

Mehrere Medien hatten berichtet, dass Schalke bereits Gespräche mit dem 40 Jahre alten Augsburger Trainer geführt habe. Weinzierl hatte seinen Vertrag, der eine Ausstiegsklausel enthalten soll, beim Liga-Konkurrenten jüngst bis 2019 verlängert. Im Gespräch als Nachfolger von Roberto Di Matteo bei Schalke ist auch der belgische Nationaltrainer und ehemalige Gelsenkirchener Profi Marc Wilmots.

Weinzierl hatte in der abgelaufenen Bundesliga-Saison mit dem FC Augsburg sensationell Platz fünf belegt, einen Rang vor Schalke. Der Trainer-Aufsteiger führte den FCA damit erstmals in die Europa League.

Weinzierl ist seit drei Jahren Trainer in Augsburg. Seinen Vertrag hatte er Anfang April vorzeitig bis 30. Juni 2019 verlängert. Die Ausdehnung der Zusammenarbeit wurde ausgerechnet vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen Schalke über die Videowände im Augsburger Stadion bekanntgegeben. «Ich habe hier eine hohe Jobzufriedenheit», äußerte Weinzierl damals. Es passe für alle Seiten.