UN: Eritreas Regierung treibt Hunderttausende in die Flucht

Massive Verletzungen der Menschenrechte durch die Regierung von Eritrea treiben nach Angaben von UN-Ermittlern Hunderttausende Einwohner des nordostafrikanischen Staates zur Flucht nach Europa. Dem Regime in Asmara werfen die Experten willkürliche Hinrichtungen sowie systematische Folter - darunter auch Vergewaltigungen - vor. Die meisten Eritreer sähen sich mit einer scheinbar ausweglosen Notlage konfrontiert, heißt es in dem Bericht der einer UN-Untersuchungskommission. Das Regime in Eritrea stütze sich auf einen gewaltigen Geheimdienstapparat.