Gerüchte über vorzeitiges Ende für Garzweiler

Der Versorger RWE hat einen Bericht über ein vorzeitiges Aus für den umstrittenen Braunkohletagebau in Garzweiler zurückgewiesen. «RWE hält an seinen bisherigen Planungen zur Fortführung des Tagebaus Garzweiler II unverändert fest», teilte RWE-Chef Peter Terium mit.

Gerüchte über vorzeitiges Ende für Garzweiler
Oliver Berg Gerüchte über vorzeitiges Ende für Garzweiler

Die «Süddeutsche Zeitung» hatte berichtet, RWE denke über ein vorzeitiges Ende für Garzweiler nach. Mögliches Schlussdatum könnte 2017 oder spätestens 2018 sein, schreibt die Zeitung unter Berufung auf Angaben aus der Konzernspitze

RWE betonte, Garzweiler verfüge über einen genehmigten Kohlevorrat von rund einer Milliarde Tonnen Braunkohle. Gefördert würden jährlich 35 bis 40 Millionen Tonnen. Garzweiler sei «fester Bestandteil der Zukunftsplanung des Unternehmens».