Gergijew gibt umjubelten Einstand in München

Der russische Dirigent Waleri Gergijew hat am Donnerstagabend mit Gustav Mahlers «Auferstehungssymphonie» sein Antrittskonzert als neuer Chef der Münchner Philharmoniker gegeben. Das Publikum in der ausverkauften Philharmonie im Gasteig spendete Gergijew und dem Orchester minutenlangen Applaus.

Gergijew gibt umjubelten Einstand in München
Andreas Gebert Gergijew gibt umjubelten Einstand in München

Der Münchner Kulturreferent Hans-Georg Küppers hatte den neuen Chefdirigenten zuvor offiziell begrüßt. Er sei ein «Glücksfall» für das Orchester und werde das Münchner Musikleben mit Traditionsbewusstsein, Emotion, Neugier und Risikobereitschaft prägen, sagte er.

In der kommenden Woche setzt Gergijew die Reihe  der Saisoneröffnungskonzerte unter anderem mit Anton Bruckners 4. Symphonie («Romantische»)und Peter Tschaikowskys 6. Symphonie («Pathétique») fort. Im November findet erstmals ein Musikfest statt, bei dem der Dirigent an einem einzigen Tag mit den Philharmonikern sowie seinem St. Petersburger Mariinsky-Orchester Sergej Prokofjews sämtliche Klavierkonzerte aufführt.