Gericht: Bier ist nicht «bekömmlich»

Bier darf nicht als «bekömmlich» beworben werden. Das hat das Landgericht Ravensburg entschieden. Eine solche Werbung verstoße gegen eine Verordnung der Europäischen Gemeinschaft, die gesundheitsbezogene Angaben zu Bier verbiete, heißt es. Die Brauerei Härle aus Leutkirch in Baden-Württemberg hatte einige ihrer Biersorten mit dem Begriff «bekömmlich» angepriesen. Der Berliner Verband Sozialer Wettbewerb fand, dass der Begriff die Gefahren des Alkoholtrinkens verschweigt und hatte die Werbung per einstweiliger Verfügung untersagt.