Gericht: Loveparade-Klage von Feuerwehrmann ohne Aussicht auf Erfolg

Im Prozess um eine Entschädigung für seinen Einsatz bei der Loveparade-Katastrophe mit 21 Toten hat das Duisburger Landgericht einem Feuerwehrmann wenig Hoffnung gemacht. «Wir sehen für Ihre Klage keine Aussicht auf Erfolg», sagte der Vorsitzende Richter zum Auftakt der Verhandlung. Er sprach von einem «typischen Berufsrisiko». Der bei der Katastrophe eingesetzte Feuerwehrmann will im ersten Zivilverfahren zu der Tragödie 90 000 Euro Schadenersatz und Schmerzensgeld vom Land und vom Veranstalter erstreiten. Er erlitt laut seiner Anwältin eine posttraumatische Belastungsstörung.