Gericht stoppt Stuttgarter Wasserwerfer-Prozess

Das Landgericht Stuttgart hat den Prozess um den blutigen Wasserwerfer-Einsatz gegen Stuttgart-21-Demonstranten im Herbst 2010 vorläufig eingestellt. Die Strafkammer hatte diesen Schlussstrich vorgeschlagen, da in dem seit Juni laufenden Verfahren nur eine geringe Schuld der beiden angeklagten Polizeiführer zu erkennen gewesen sei. Es geht um die Räumung des Schlossgartens für die Bauarbeiten zu dem Milliarden-Bahnprojekt Stuttgart 21. Dabei wurden auch Wasserwerfer eingesetzt. Bei dem Einsatz erlitten mehr als 160 Menschen Verletzungen.