Gericht vernimmt Strauss-Kahn zu Sex-Partys

Dominique Strauss-Kahn soll im Prozess um Sex-Partys heute erstmals vom Strafgerichtshof im nordfranzösischen Lille befragt werden. In dem laufenden Verfahren müssen sich der frühere Chef des IWF und 13 weitere Angeklagte wegen organisierter Zuhälterei verantworten. In der «Carlton»-Affäre hat Strauss-Kahn seine Teilnahme an freizügigen Partys stets eingeräumt. Er will aber nicht gewusst haben, dass die beteiligten Frauen Prostituierte waren. Wegen einer anderen Affäre - um Vergewaltigungsvorwürfe - hatte Strauss-Kahn 2011 seinen Posten als IWF-Chef räumen müssen.