Gestresst und genervt: Finaltraum von Petkovic geplatzt

Das Endspiel schien machbar, doch die letzte Hürde dorthin war für Andrea Petkovic beim Hartplatz-Turnier von Miami etwas zu hoch. Nach ihrer schwächsten Leistung im Turnier scheiterte die Darmstädterin in 88 Minuten mit 3:6, 3:6 an der Spanierin Carla Suarez Navarro.

«Ich war einfach richtig schlecht heute. Sie hat natürlich auch gut gespielt, das darf man nicht vergessen», sagte Petkovic der Deutschen Presse-Agentur.

Deutschlands Nummer eins hatte in den Runden zuvor ihre Gegnerinnen dominiert, mit ihrem druckvollen Spiel demoralisiert und ohne Satzverlust die Vorschlussrunde erreicht. Gegen die Nummer zwölf der Weltrangliste wirkte Petkovic jedoch ungeduldig, unkonzentriert und machte zu viele einfache Fehler. «Ich war heute einfach von Anfang an gestresst, irgendwie schlecht gelaunt und hatte meine Emotionen nicht so unter Kontrolle. Alles hat mich genervt», gestand die 27-Jährige.

Suarez Navarro, gegen die Petkovic eine Bilanz von 2:2 hatte, zog hingegen ihre meist unspektakulär wirkende Linie durch. Sie erlaubte der Deutschen nicht eine Breakchance und nutzte deren Fehler konsequent aus. Für Petkovic blieb somit wie bereits 2011 der Traum vom Finale in Miami unerfüllt. Vor vier Jahren war sie im Halbfinale in drei Sätzen an der Russin Maria Scharapowa gescheitert. 

Suarez Navarro steht erstmals im Crandon Park Tennis Center im Endspiel. Ihre Gegnerin wird die amerikanische Titelverteidigerin Serena Williams oder Simona Halep aus Rumänien sein.