Gesundheitsausgaben steigen - Patienten zahlen aber weniger

Die Ausgaben für Gesundheit steigen stärker als die Wirtschaftsleistung Deutschlands. Das berichtete das Statistische Bundesamt in Wiesbaden. Jeder zehnte Euro fließt in diesen Sektor. 2013 waren das 3910 Euro pro Bürger. Insgesamt betrugen die Gesamtgesundheitsausgaben 314,9 Milliarden Euro, vier Prozent mehr als 2012. Mehr als die Hälfte der Ausgaben zahlte die gesetzliche Krankenversicherung. Privatpersonen übernahmen knapp 14 Prozent; dass sie entlastet wurden, lag am Wegfall der Praxisgebühr. Die privaten Krankenkassen trugen knapp zehn Prozent der Kosten.