Gewalttätige Proteste gegen Sparpolitik in Italien

Bei Protesten gegen die Sparpolitik der italienischen Regierung ist es in Rom, Turin und Venedig zu Ausschreitungen gekommen. In Turin zündeten Teilnehmer vor einem Regierungsgebäude Rauchbomben und hüllten das Areal in rote Farbwolken, die Polizei setzte Schlagstöcke ein. In Venedig musste eine Brücke über dem Canale Grande gesperrt werden, als die Polizei Gruppen der extremen Linken und Rechtsradikale trennte. Auch in der Lagunenstadt wurden Rauchbomben gezündet, die Polizei setzte Tränengas ein.