Gewerkschaften fordern Neustart nach zehn Jahren Hartz IV

Zehn Jahre nach dem Start der Hartz-IV-Reform dringen die Gewerkschaften auf durchgreifende Korrekturen. Verdi-Chef Frank Bsirske sagte der dpa, bei der Vermittlung von Langzeitarbeitslosen müsse mehr getan werden. Auch IG BAU-Chef Robert Feiger hält Änderungen für nötig. Viele Bedürftige würden nicht erfasst, weil sie sich von vornherein ausrechnen können, dass es für sie keine Hilfe gebe, sagte Feiger. «Sie haben resigniert und verzichten auf den Gang zu den Arbeitsagenturen.» Das sei nur für die Statistik positiv.