Gewerkschaften: Hartz-IV-Erhöhung ist zu niedrig

Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat die vorgesehene Erhöhung der Hartz-IV-Sätze um durchschnittlich 2,3 Prozent als zu niedrig krisitiert. Die Bezieher von Hartz IV blieben leider weiter abgehängt, sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach. Der DGB fordere eine transparente Regelsatzfindung durch eine unabhängige Kommission und eine bessere Behandlung von Langzeitarbeitslosen. Der Regelsatz soll Anfang kommenden Jahres für Alleinstehende von 382 auf 391 Euro steigen. Das Bundeskabinett will eine entsprechende Verordnung heute verabschieden.