«Gipfelstürmer» Unheilig erobert die Charts

Baden (dpa) - Der Name ist Programm: Mit dem vermutlich letzten Studioalbum «Gipfelstürmer» hat Unheilig auf Anhieb den Sprung auf den Spitzenplatz der deutschen Charts geschafft.

«Gipfelstürmer» Unheilig erobert die Charts
David Ebener «Gipfelstürmer» Unheilig erobert die Charts

Damit wiederholte die Band um den Grafen den Erfolg der Vorgängeralben «Lichter der Stadt» und «Große Freiheit», wie GfK Entertainment am Dienstag in Baden-Baden mitteilte. Vorwochen-Spitzenreiterin Helene Fischer rutschte mit «Farbenspiel» auf den fünften Rang ab, bleibt aber auch nach mehr als einem Jahr weiter in den Top Ten.

Auf dem zweiten Platz landeten ebenfalls als Neueinsteiger die Böhsen Onkelz mit «Nichts bleibt für die Ewigkeit», dem Album ihres Wiedervereinigungskonzertes vom Juni auf dem Hockenheimring. AC/DC verloren einen Platz und stehen mit «Rock Or Bust» nun auf Rang Drei. Mit Heavy-Metal-Interpretationen seiner eigenen Lieder («Schwarz blüht der Enzian») landete Heino auf Anhieb auf Rang Elf.

Bei den Singles verteidigte «Dangerous» von David Guetta feat. Sam Martin die Spitzenposition. Auf den Plätzen zwei und drei stehen der irische Folkrocker Hozier mit «Take Me To Church» und «The Voice»-Gewinnerin Charley Ann Schmutzler («Blue Heart»), die jeweils mehr als 20 Plätze kletterten. Höchste Neueinsteiger sind Frei.Wild mit «Wir brechen eure Seelen» auf dem 8. und Joel Brandenstein («Diese Liebe») auf dem 18. Platz.