Gleicke fordert weiter besondere Förderung des Ostens

Auch 25 Jahre nach der Wiedervereinigung muss die besondere Förderung Ostdeutschlands nach Ansicht der Regierungsbeauftragten Iris Gleicke auf der Tagesordnung bleiben. Ein Ende der Ostförderung würde bedeuten, einen Motor abzuwürgen, den man gerade mit viel Aufwand zum Laufen gebracht habe. Das sagte die SPD-Politikerin in der Beratung des «Jahresberichts Deutsche Einheit 2015» im Bundestag. Die Entwicklung seit 1990 sei nicht immer positiv für den Osten verlaufen. Der Aufholprozess komme nur langsam voran.