Globalfoundries streicht bis zu 800 Stellen

Der Chiphersteller Globalfoundries streicht in Dresden bis zu 800 Stellen. Das Werk müsse betriebswirtschaftlich arbeiten, begründete Geschäftsführer Rutger Wijburg die Personaleinsparungen.

Die Personalkosten sollten deshalb um 20 Prozent gesenkt werden. Bereits am Donnerstag sei die Belegschaft über die Pläne informiert worden. Nun wolle man mit dem Betriebsrat darüber sprechen, damit die Zeit der Unsicherheit für die Beschäftigten so kurz wie möglich gehalten werde.

Globalfoundries unterhält Fabriken in Deutschland, Singapur und den USA. In der «Fab 1» in Dresden sind 3700 Menschen beschäftigt. Das Werk ist mit einer Reinraumfläche von 52 000 Quadratmetern nach Angaben des Unternehmens das größte und modernste in Europa.

Eigentümer von Globalfoundries ist der Staatsfonds des Golfemirats Abu Dhabi, Mubadala. Seit dem Einstieg 2009 wurden in Dresden rund fünf Milliarden US-Dollar investiert.