Grafik-Ausstellung: Städel zeigt Rembrandts Landschaften

«Die Blendung Simsons» gehört zu den prominentesten Werken im Frankfurter Städel-Museum. Aber nicht alle Arbeiten Rembrandts sind so dramatisch, so groß, so bunt, so bekannt.

Grafik-Ausstellung: Städel zeigt Rembrandts Landschaften
Daniel Reinhardt Grafik-Ausstellung: Städel zeigt Rembrandts Landschaften

In der Ausstellungshalle der Graphischen Sammlung ist bis Ende November ein anderer Rembrandt zu entdecken: der Schöpfer teils winzigkleiner Druckgrafiken mit Landschaftsmotiven.

Rembrandt Harmensz van Rijn (1606-1669), der große Porträt- und Historienmaler, war auch der bedeutendste Druckgrafiker seiner Epoche, findet der Leiter der Graphischen Sammlung, Martin Sonnabend. Seine Radierungen seien «voller besonderer technischer und künstlerischer Einfälle».

27 reine Landschafts-Radierungen Rembrandts sind bekannt - nur eine einzige fehlt im Sammlungsbestand. Vom 28. August bis 24. November bietet «Rembrandt. Landschaftsradierungen aus dem Städel Museum» die Gelegenheit, alle zusammen zu bewundern. Ergänzt werden sie durch 20 weitere Grafiken Rembrandts - unter anderem zwei Selbstbildnisse - und 16 Arbeiten von Vorläufern und Zeitgenossen.