Greenpeace in russischer Haft: Umweltschützer legen Beschwerde ein

Greenpeace legt Beschwerde ein gegen die in Russland angeordnete Untersuchungshaft für mindestens 22 Besatzungsmitglieder des Aktionsschiffs «Arctic Sunrise». Das Vorgehen der Justiz sei ungesetzlich, sagte Greenpeace-Anwalt Anton Benislawski der Agentur Interfax. Die Behörden ermitteln nach dem Protest der Umweltschutzorganisation gegen Ölbohrungen in der Arktis gegen insgesamt 30 Crewmitglieder. Ihnen wird bandenmäßige Piraterie vorgeworfen, dafür sieht das Gesetz bis zu 15 Jahre Haft vor.