Griechenland ist mit seinen «Hotspots» im Rückstand

Vier weitere Aufnahmezentren sind geplant. Sie sollen nach Informationen aus dem Migrationsministerium bis spätestens Ende Februar in Betrieb gehen.

Ursprünglich wollte Athen alle Zentren Ende 2015 fertig haben. Die Verspätung wird unter anderem mit Personalmangel begründet. Die EU habe bislang nicht alle versprochenen zusätzlichen Kräfte nach Griechenland geschickt.

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur ist der auf der Insel Chios geplante zweite Hotspot fast fertig. Gut voran kommen auch die Arbeiten an den Aufnahmezentren auf Leros und auf Samos. Die größten Probleme gibt es auf der Insel Kos. Dort weigern sich die Lokalbehörden, einen geeigneten Ort zur Verfügung zu stellen. Die Regierung denkt nun nach dpa-Informationen an eine verlassene Kaserne auf der Nordseite der Insel nahe der Region Linopoti.