Griechenlands Regierungskrise nach Rundfunk-Streit vorerst abgewendet

Die Regierungskrise in Griechenland scheint gebannt zu sein: Bei einem Krisengipfel einigten sich die Koalitionspartner am Abend in Athen auf einen Neustart. Im Mittelpunkt des Streits stand die umstrittene Entscheidung des konservativen Regierungschefs Antonis Samaras, im Alleingang den staatlichen Rundfunk zu schließen. Morgen soll weiter nach einem gemeinsamen Weg gesucht werden. Athen hatte sich verpflichtet, bis Ende Juni 2000 Staatsbedienstete zu entlassen. Mit der Schließung des staatlichen Rundfunks übertraf Samaras' Regierung die nötige Zahl bei weitem.