Grönemeyer äußert Verständnis für Politikverdrossenheit

Herbert Grönemeyer hat mit Blick auf die Pegida-Bewegung Verständnis für Politikverdrossenheit gezeigt, zugleich aber davor gewarnt, den Islam zum Feindbild zu erklären. Das sagte der Sänger kurz vor einem Konzert für Toleranz und Weltoffenheit in Dresden. Vielen Pegida-Anhängern sei offenbar nicht bewusst, was sie mit dem Wort Islamisierung sagten. Menschen islamischen Glaubens leben hier seit über 50 Jahren. Sie haben das Land mitgeprägt», sagte Grönemeyer.