Gröhe: Sterbebegleitung zu Hause verbessern

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) will die Sterbebegleitung zu Hause verbessern. Umfragen zeigten immer wieder, dass die meisten Todkranken zu Hause hsterben wollten.

Gröhe: Sterbebegleitung zu Hause verbessern
Patrick Seeger Gröhe: Sterbebegleitung zu Hause verbessern

Daher müssten unter anderem gerade die ehrenamtlichen Helfer unterstützt werden, die bereit seien, diese Betreuung zu übernehmen. Es könne nicht sein, dass sie auch noch ihre Leistungen selbst finanzieren müssten, sagte Gröhe zu Beginn der abschließenden Bundestagsberatung über sein Gesetz zum Ausbau der ambulanten und stationären Hospiz- und Palliativversorgung.

Im Parlament besteht großes Einvernehmen, die Betreuung und Begleitung schwer kranker, sterbender Menschen zu verbessern und flächendeckend auszubauen. Das Gesetz sieht unter anderem vor, dass bei den Zuschüssen für ambulante Hospizdienste künftig neben den Personalkosten auch Sachkosten berücksichtigt werden sollen - etwa Fahrtkosten der ehrenamtlichen Mitarbeiter.

Kooperationen von Pflegeheimen mit Haus- und Fachärzten zur Versorgung der Bewohner - etwa bei der Schmerztherapie - sind nicht mehr nur freiwillig, sondern «sollen» von den Vertragspartnern abgeschlossen werden. Ärzte, die sich daran beteiligen, erhalten eine zusätzliche Vergütung. SPD-Fraktionsvize Karl Lauterbach wies darauf hin, dass ein Drittel der Menschen in Heimen stirbt.