Großbritannien gibt EU-Ratspräsidentschaft für 2017 auf

Großbritannien wird die EU-Ratspräsidentschaft nicht wie geplant in der zweiten Jahreshälfte 2017 übernehmen. Das habe Premierministerin Theresa May EU-Ratspräsident Donald Tusk gesagt, teilte ein Regierungssprecher mit. Das sei «die richtige Entscheidung, weil man sehr mit den Austrittsverhandlungen beschäftigt sein werde, sagte May. Der Vorsitz im EU-Rat rotiert im Haljahrestakt unter den EU-Mitgliedsländern. Großbritannien hätte den Vorsitz turnusmäßig im Juli 2017 übernehmen sollen.