Große Sicherheitsvorkehrungen vor HSV-Spiel

Mit großem personellen Aufwand setzt der Hamburger SV die verstärkten Sicherheitsmaßnahmen vor dem Auftaktspiel des 13. Spieltages in der Fußball-Bundesliga gegen Borussia Dortmund um.

Große Sicherheitsvorkehrungen vor HSV-Spiel
Axel Heimken Große Sicherheitsvorkehrungen vor HSV-Spiel

Drei Tage nach der Länderspiel-Absage wegen Terrordrohungen in Hannover überzeugte sich Hamburgs Innensenator Michael Neumann (SPD) Stunden vor Spielbeginn im Volksparkstadion von der Lage. Die Flaggen vor der Arena waren auf halbmast gehisst. Alle Besucher wurden sorgfältig abgetastet. Auch wegen des parallel stattfindenden Konzerts der deutschen Band Unheilig in der benachbarten Barclaycard-Arena gab es große Staus um den Volkspark.

Sprengstoffhunde suchten wie bei jedem Heimspiel zweimal (am Donnerstag und Freitag) nach Sprengstoff und Pyrotechnik - auch unter den Trainerbänken am Spielfeldrand. Die Begegnung war mit 57 000 Zuschauern ausverkauft. Der HSV hatte die Anzahl der Ordnungskräfte von 450 auf etwa 600 erhöht. Die Polizei machte keine Angaben über ihre personelle Stärke. HSV-Vorstandschef Dietmar Beiersdorfer hatte an die Fans appelliert, keine Knaller oder Böller ins Stadion mitzubringen.