«Guardian»: Geheimdienst erzwang Zerstörung von Snowden-Material

Die Londoner Zeitung «The Guardian» hat auf Druck des britischen Geheimdienstes geheime Dokumente des US-Informanten Edward Snowden vernichten müssen. Zwei Mitarbeiter des Dienstes GCHQ hätten im Gebäude der Zeitung die Zerstörung von Festplatten überwacht, schrieb Chefredakteur Alan Rusbridger. Dies sei einer der «bizarrsten Augenblicke» in der langen «Guardian»-Geschichte gewesen. Die Zeitung wurde nach eigenen Angaben wegen der Snowden-Enthüllungen von der Londoner Regierung massiv unter Druck gesetzt.