Gurlitt-Sammlung: Bern veröffentlicht Werkliste

Das Kunstmuseum Bern lüftet die Geheimnisse der Sammlung Gurlitt und stellt eine Werkliste ins Internet.

Gurlitt-Sammlung: Bern veröffentlicht Werkliste
Gian Ehrenzeller Gurlitt-Sammlung: Bern veröffentlicht Werkliste

«Im Sinne der angekündigten Transparenz macht das Kunstmuseum Bern die Listen der Werke publik, die in der Wohnung von Cornelius Gurlitt in München Schwabing sowie in dessen Haus in Salzburg gefunden wurden», hieß es in einer Mitteilung. Die umfangreichen Werklisten, die unter anderem Ölgemälde von Paul Cézanne, Edouard Manet und Claude Monet sowie Werke von Pablo Picasso umfassen, waren am Nachmittag bereits auf der Internetseite des Museums abrufbar. «Wir haben uns der Transparenz verpflichtet und handeln nun auch entsprechend», sagte Museumsdirektor Matthias Frehner.

Das Museum hatte am Montag bekanntgegeben, dass es das Erbe des im Mai gestorbenen Kunstsammlers Cornelius Gurlitt annehmen will. Eine Cousine Gurlitts erhebt aber ebenfalls Anspruch auf das Erbe. Bis die Sache geklärt ist, sei weiterhin der Nachlassverwalter für die Sammlung zuständig. Das Kunstmuseum Bern hat nach eigenen Angaben darum nur eingeschränkt Zugang zu den Werken der Sammlung.