Halbzeit beim 69. Filmfestival Locarno

Zur Halbzeit des 69. Internationalen Filmfestivals Locarno hat das deutsche Kino mit der Uraufführung des Spielfilms «Paula» von Regisseur Christian Schwochow («Novemberkind») einen Erfolg verbucht.

Halbzeit beim 69. Filmfestival Locarno
Alexandra Wey Halbzeit beim 69. Filmfestival Locarno

Die schweizerische Schauspielerin Carla Juri («Feuchtgebiete») verkörpert die berühmte Malerin Paula Modersohn-Becker (1876-1907) in entscheidenden Lebenssituationen auf ungemein mitreißende und berührende Art.

«Paula» gehört zum Programm der Freiluftaufführungen für bis zu 9000 Zuschauer auf der Piazza Grande, dem alten Marktplatz der Kleinstadt am Nordufer des Lago Maggiore. Damit hat der außerhalb des Wettbewerbs gezeigte Film eine Chance auf den Publikumspreis.

Im Wettbewerb liegt bisher das bulgarische Sozialdrama «Slava» («Glory») in der Gunst der Festivalbesucher vorn. Mit Spannung werden die in den nächsten Tagen laufenden deutschen Beiträge, so «Der lange Weg» der Regisseurin Angela Schanelec, erwartet. Das Festival endet am 13. August mit der Preisverleihung.