Nivea-Konzern wächst vor allem dank des schwachen Euro

Der Nivea-Hersteller Beiersdorf ist im ersten Quartal hauptsächlich wegen des schwachen Euro gewachsen. Von Januar bis März stieg der Umsatz um 6,9 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro.

Aus eigener Kraft zulegen konnte Beiersdorf aber nur um 0,7 Prozent. In Westeuropa sowie in China waren die Umsätze sogar rückläufig.

Operativ verdiente der Dax-Konzern 255 Millionen Euro und damit 8,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Der auf die Anteilseigner entfallende Gewinn verbesserte sich um 9 Prozent auf 179 Millionen Euro. Die Markterwartungen beim Gewinn konnte das Unternehmen übertreffen, beim Umsatz lag er darunter.

«Nachdem wir im ersten Quartal wichtige Weichen gestellt haben, werden wir in den kommenden Monaten die Schlagzahl deutlich erhöhen», kündigte Konzernchef Stefan Heidenreich an. Im Gesamtjahr will Beiersdorf weiterhin den Umsatz aus eigener Kraft um 3 bis 5 Prozent steigern. Auch das Ergebnis soll sich verbessern.