Volkswagen muss Aktionären Rede und Antwort stehen

Europas größter Autobauer Volkswagen muss sich heute in bewegten Zeiten den kritischen Fragen seiner Aktionäre stellen. Auf dem Messegelände in Hannover erwartet der Konzern in zwei riesigen Hallen rund 3000 Anteilseigner zu seiner Hauptversammlung.

Volkswagen muss Aktionären Rede und Antwort stehen
Jochen Lübke Volkswagen muss Aktionären Rede und Antwort stehen

Das Aktionärstreffen folgt einer rund drei Wochen langen Führungskrise, auf deren Höhepunkt VW-Patriarch Ferdinand Piëch nach mehr als einem Jahrzehnt an der Spitze seinen Rücktritt als Aufsichtsratschef erklärte und den seiner Frau und Aufsichtsrätin Ursula gleich mit.

Zum Anfang der Führungskrise war der Chefkontrolleur öffentlich von Konzernchef Martin Winterkorn abgerückt. Doch eine starke Allianz stellte sich hinter Winterkorn. Seit Piëchs Rücktritt führt Aufsichtsratsvize Berthold Huber kommissarisch die Geschäfte. Wer Piëch an der Spitze des Kontrollgremiums nachfolgt, ist bisher unklar und soll sich dem Vernehmen nach auch noch nicht zeitnah entscheiden.