Harte Fronten vor Flüchtlingskonferenz in Brüssel

Kurz vor dem Krisentreffen der EU-Innenminister zeichnet sich noch keine Einigung über die geplante Umverteilung von weiteren 120 000 Flüchtlingen ab. Die Botschafter der 28 EU-Staaten suchten am Vormittag in Brüssel einen Kompromiss. «Strafzahlungen» für Länder, die keine Flüchtlinge aufnehmen wollen, sind wieder vom Tisch. Offen ist, welche Länder durch die Verteilung entlastet werden sollen. Die EU-Kommission hatte Griechenland, Italien und Ungarn vorgeschlagen, wo besonders viele Migranten ankommen.