Hauptangeklagter im Ruanda-Prozess spricht ein Schlusswort

Der längste Prozess in der Geschichte Baden-Württembergs neigt sich dem Ende zu. In dem Verfahren am Oberlandesgericht Stuttgart müssen sich zwei Männer wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit sowie Rädelsführerschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung in Ruanda verantworten. Am 319. Verhandlungstag des Prozesses will der Hauptangeklagte heute das Schlusswort sprechen. Er soll als Führer der Hutu-Miliz FDLR 2008 und 2009 für Plünderungen sowie die Vergewaltigung und Tötung von Zivilisten in Kongo verantwortlich gewesen sein.