Helikopter soll Großteil der im Polareis Eingeschlossenen ausfliegen

Der Großteil der 74 Menschen auf dem im Polarmeer eingeschlossenen Forschungsschiff soll aus der Luft gerettet werden.

Es wurde entschieden, 52 Passagiere und vier Besatzungsmitglieder mit einem Helikopter von dem chinesischen Eisbrecher «Snow Dragon» aus zu retten, wie die russische Nachrichtenagentur Itar-Tass am Montag unter Berufung auf das russische Außenministerium berichtete. Wann der Rettungseinsatz von dem Schiff starten sollte, das am Montag in der Nähe des Forschungsschiffs «MV Akademik Shokalskiy» lag, und wann die übrigen 18 Menschen gerettet werden sollten, wurde zunächst nicht bekannt.

Zuvor war ein erneuter Rettungsversuch des australischen Eisbrechers «Aurora Australis» am Montag wegen eines gefährlichen Schneesturms gescheitert. Davor hatte bereits der chinesische Eisbrecher vergeblich versucht zu dem russischen Forschungsschiff vorzudringen. Die «MV Akademik Shokalskiy» ist seit dem ersten Weihnachtstag im Polareis eingeschlossen, sie war auf dem Rückweg nach Neuseeland.

Alle Crewmitglieder und die anderen Teilnehmer der Antarktis-Expedition seien bei guter Gesundheit, ließ das Ministerium laut der Nachrichtenagentur verlauten.