Hertha will mit Sieg über Hoffenheim versöhnen

Mit einem Erfolg gegen 1899 Hoffenheim will sich Fußball-Bundesligist Hertha BSC von den Abstiegsrängen fernhalten.

Hertha will mit Sieg über Hoffenheim versöhnen
Arne Dedert Hertha will mit Sieg über Hoffenheim versöhnen

«Wir wollen die Chance nutzen, mit 21 Punkten eine schwierige Vorrunde zu einem guten Ende zu führen», sagte der Berliner Innenverteidiger Sebastian Langkamp vor der Partie. Die beim 4:4 in Frankfurt durch zwei Gegentore in den Schlussminuten liegengelassenen Punkte wollen sich die Herthaner am Sonntag zurückholen.

Hoffenheims Trainer Markus Gisdol ist dagegen schon vor dem Jahresabschluss in Berlin mit dem Abschneiden seines Teams zufrieden. «Dieses Spiel ist nicht entscheidend für die Beurteilung unserer Hinrunde», sagte er. Personelle Probleme hat Gisdol nicht viele. Verteidiger Niklas Süle fällt mit einem Kreuzbandriss aus, der Einsatz von Mittelfeldspieler Eugen Polanski ist wegen einer Nagelbettentzündung fraglich.

Die Berliner bangen noch um den Einsatz des norwegischen Leistungsträgers Per Skjelbred, der am Mittwochabend in Frankfurt wegen seiner Wadenprobleme ausfiel. Roy Beerens pausiert mit einer Sprunggelenksverletzung. Der mit seiner Reservistenrolle unzufriedene Stürmer Salomon Kalou wurde unterdessen von Geschäftsführer Michael Preetz gerügt. Der ivorische Angreifer hatte dem Frust über seine Reservistenrolle öffentlich Luft gemacht.