Hewlett-Packard beendet Minusjahr und hofft auf 2014

Der US-Computerkonzern Hewlett-Packard (HP) hat sein vergangenes Geschäftsjahr mit einem Umsatz- und Gewinnrückgang abgeschlossen. Die Erlöse seien um 7 Prozent auf 112,3 Milliarden US-Dollar gesunken, teilte das Unternehmen mit.

Der bereinigte Gewinn sackte um 14 Prozent auf 6,9 Milliarden Dollar ab. Im nachbörslichen Handel sprangen HP-Titel dennoch um fast 6 Prozent nach oben, da der Konzern in dem Ende Oktober abgeschlossenen letzten Geschäftsquartal besser abgeschnitten hatte als von Analysten erwartet. Der Konzern fuhr einen Gewinn von 1,41 Milliarden Dollar ein, nach einem Minus von 6,85 Milliarden Dollar ein Jahr zuvor.

Wachstumstreiber im vierten Geschäftsquartal waren die Verkäufe von Servern, Computern und Netzwerktechnologie an Unternehmen. Das Geschäft mit Privatkunden leidet hingegen schon seit längerem unter dem Siegeszug von Smartphones und Tablets - ein Geschäft, in dem HP bislang keine Rolle spielt.

Konzernchefin Meg Whitman versucht, die Lage bei HP mit Sparmaßnahmen wie Stellenstreichungen und der Entwicklung neuer Modelle in Griff zu bekommen. Der Konzern hatte die Kunden mit einem Zick-Zack-Kurs verärgert: Erst sollte unter Whitmans Vorgänger Léo Apotheker die PC-Sparte abgespalten werden, dann wurde die Entscheidung rückgängig gemacht. Jetzt will sich HP unter anderem mit neuen Kombi-Geräten aus Notebook und Tablet gegen den Abwärtstrend stemmen.

Whitman rechnet früheren Angaben zufolge im neuen Geschäftsjahr mit einem Ende des langjährigen Umsatzrückgangs. Beim bereinigten Gewinn je Aktie erwartet HP für das kommende Jahr 3,55 bis 3,75 Dollar. Experten tippen hier bisher auf 3,66 Dollar. Zugleich rechnet die HP-Chefin mit Gegenwind durch eine schwache Konjunktur und einen aggressiven Preiskampf von Rivalen wie Dell.