Hinrichtung von US-Todeskandidat Glossip um zwei Wochen verschoben

Nur Stunden vor der geplanten Hinrichtung hat ein Gericht die Exekution von US-Todeskandidat Richard Glossip gestoppt und um zwei Wochen aufgeschoben. Er hätte heute durch eine Giftspritze sterben sollen, doch an seiner Schuld bestehen ganz erhebliche Zweifel. Sein Anwalt brachte vor Gericht neue Beweise vor, die Glossip entlasten könnten, wie die Zeitung «The Oklahoman» berichtete. Glossip hatte vergebens gegen das Exekutionsmittel Midazolam geklagt. Der heute 52-Jährige ist der Anstiftung zum Mord an einem Motelbesitzer mit einem Baseballschläger angeklagt.