Hintergrund: US-Vorwahlen in der letzten Runde

Nach Indiana stehen in den USA nun noch Abstimmungen an nurmehr acht Wahltagen an. Durch den Ausstieg von Ted Cruz hat sich die Ausgangslage bei den Republikanern komplett verändert.

Hintergrund: US-Vorwahlen in der letzten Runde
Justin Lane Hintergrund: US-Vorwahlen in der letzten Runde

Der wichtigste verbleibende Termin für die wahrscheinliche Kandidatur Donald Trumps ist der 7. Juni. Dann wird in Kalifornien gewählt, einem Staat mit besonders vielen zu vergebenden Delegierten. Am gleichen Tag stimmen Republikaner und Demokraten in Montana, New Jersey, New Mexico und South Dakota ab, die Demokraten außerdem in North Dakota.

Der Reihe nach:

- Am 7. Mai wählen die Demokraten im US-Außengebiet Guam.

- Am 10. Mai stimmen beide Parteien in West Virginia ab und die Republikaner in Nebraska.

- 17. Mai: Wahltermin beider Parteien in Oregon, nur der Republikaner in Kentucky.

- Am 24. Mai werden die Delegierten im Staat Washington bestimmt.

- Am 4. Juni wählen die Demokraten im Außengebiet Jungferninseln, am 5. Juni in Puerto Rico.

- Nach jetzigem Stand wird spätestens der Großkampftag 7. Juni darüber entscheiden, wer als Kandidat seiner Partei den Kampf um das Weiße Haus aufnimmt.

- Am 14. Juni schließen die Demokraten in der Hauptstadt Washington DC die langen Monate der Vorwahlen ab.

Im Juli stehen Parteiveranstaltungen an (Republikaner: Cleveland, Demokraten: Philadelphia). Dort werden die Kandidaten für die Wahl des nächsten US-Präsidenten (8.11.) offiziell gekürt.