Historische Serie für Schubert - 2:0 gegen Wolfsburg

Mit einer historischen Erfolgsserie unter Übergangstrainer André Schubert hat Borussia Mönchengladbach seinen Aufschwung in der Fußball-Bundesliga fortgesetzt.

Historische Serie für Schubert - 2:0 gegen Wolfsburg
Caroline Seidel Historische Serie für Schubert - 2:0 gegen Wolfsburg

Beim 2:0 (0:0)-Sieg gegen den VfL Wolfsburg feierte der Übergangscoach als erster Trainer des Clubs drei Siege in den ersten drei Liga-Spielen. Die seit vier Partien sieglosen Niedersachsen stecken hingegen in einer kleinen Ergebniskrise. Vor 52 581 Zuschauern im Borussia-Park erzielten Havard Nordtveit (76.) und Ibrahima Traoré (79.) die Treffer für die Gastgeber. Die Wolfsburger verpassten damit den Anschluss an das Spitzentrio.

Im Duell der beiden Teams, die unter der Woche in der Champions League den beiden Manchester-Clubs jeweils 1:2 unterlagen, verzichtete Gäste-Trainer Dieter Hecking auf gleich vier Stammspieler und ließ Bas Dost, Julian Draxler, Dante und Christian Träsch zunächst nur auf der Bank. Dafür kam Sebastian Jung zu seinem ersten Startelfeinsatz, Marcel Schäfer durfte zum zweiten Mal ran.

Bei den Gladbachern feierte Torhüter Tobias Sippel, der für den verletzten Yann Sommer (Nasenbeinbruch) zwischen den Pfosten stand, sein Bundesliga-Comeback nach 41 Monaten. Zudem rückte Ibrahima Traoré für Patrick Herrmann in die Anfangs-Elf und sorgte auf dem rechten Flügel für viel Bewegung.

Die Gastgeber übernahmen von Beginn an die Initiative, kombinierten gut und hatten in der 12. Minute durch Lars Stindl die erste große Torchance, doch der Ex-Hannoveraner traf aus kurzer Distanz nur den Pfosten. Die Wolfsburger hatten Mühe mit dem Kombinationsspiel der Borussen und kamen nur sporadisch zu guten Offensivaktionen.

Eine davon vereitelte Sippel nach einem Drehschuss aus drei Metern von André Schürrle (13.), der wieder von Beginn spielte, aber kaum Akzente setzen konnte. Auch bei einem Distanzschuss von Timm Klose war Sippel auf dem Posten (29.). Der Ex-Gladbacher Max Kruse blieb an alter Wirkungsstätte unauffällig.

In der 52. Minute hatten die Gäste Glück, dass Kloses Kopfball nach Flanke von Traoré auf dem eigenen Tornetz landete. Die Gastgeber setzten die Niedersachsen weiter unter Druck und standen in der zentralen Verteidigung sehr sicher und bescherten Torhüter Sippel einen weitgehend ruhigen Nachmittag.

Auf der Gegenseite scheiterte zunächst der starke Stindl mit einem 20-Meter-Schuss knapp. Dann trafen innerhalb von drei Minuten Nordtveit mit einem sehenswerten Schuss aus 25 Metern und Traoré nach einem Konter. Wolfsburgs Trainer Hecking wurde in der Schlussphase von Schiedsrichter Felix Zwayer wegen Protestierens auf die Tribüne geschickt.