Holpriger Start des Flüchtlingspakts - EU-Kommission sagt Hilfe zu

Griechenland steht bei der Umsetzung des heute in Kraft getretenen Flüchtlingspaktes vor erwarteten Anfangsschwierigkeiten. Laut EU-Kommission benötigt das Land unter anderem zur Bearbeitung von Asylanträgen Hunderte zusätzliche Fachleute und Dolmetscher. Die Brüsseler Behörde und die Bundesregierung stellten rasche Hilfe in Aussicht. Von der geplanten Zwangsrückführung ließen sich Hunderte Migranten nicht abschrecken. Nach Angaben des Krisenstabes in Athen setzten in der Nacht 875 Menschen von der türkischen Küste auf griechische Inseln über, unter anderem zwei Kleinkinder ertranken.