Pekings begrenzte Wahlreform scheitert in Hongkongs Parlament

Die umstrittenen Pläne der kommunistischen Führung Chinas für eine nur eingeschränkte Direktwahl des Regierungschefs in Hongkong sind gescheitert. Bei dem Votum im Legislativrat der chinesischen Sonderverwaltungsregion kam nicht die erforderliche Zwei-Drittel-Mehrheit zustande. Die Reform hätte 2017 zwar erstmals eine direkte Wahl des Regierungschefs vorgesehen. Der Kandidat sollte aber weiter von einem Peking-treuen Komitee ausgesucht werden. Die Pläne hatten im vergangenen Jahr heftige Proteste ausgelöst.