HRW: Türkei tötet Flüchtlinge an Grenze zu Syrien

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat türkischen Grenzbeamten vorgeworfen, auf syrische Flüchtlinge zu schießen und sie zu misshandeln. Alleine im März und April seien drei Flüchtlinge und zwei Schmuggler getötet und 14 Menschen verletzt worden, heißt es in einem heute veröffentlichten Bericht. Unter den Toten sei ein 15-jähriger Junge. Die meisten Vorfälle hätten sich an der Grenze südlich der türkischen Stadt Antakya zugetragen. HRW forderte die türkische Regierung auf, die «exzessive Gewalt» zu stoppen.