Hungernde Menschen aus belagerter syrischer Stadt gebracht

Nach der Öffnung eines Blockaderings des syrischen Regimes sind mindestens 300 vom Hungertod bedrohte Menschen aus der von Rebellen beherrschten Stadt Madaja gebracht worden.

Zudem gebe es rund 400 weitere Menschen, die wegen ihres schlechten Zustandes sofort behandelt werden müssten, erklärte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Dienstag.

Einwohner und Verantwortliche Madajas hätten berichtet, dass 44 Laster mit Hilfslieferungen die Stadt erreicht hätten. Sie hätten unter anderem Nahrung und Medikamente gebracht. Rund 40 000 Menschen sind in Madaja seit sechs Monaten von syrischen Regierungstruppen und verbündeten Milizen eingeschlossen. Laut Hilfsorganisationen sind bislang mindestens 28 Menschen verhungert.