Im Zeichen des Völkermord-Gedenkens: Papst setzt Armenien-Visite fort

Mit einer neuerlichen Verurteilung der Massaker an den Armeniern im Ersten Weltkrieg als «Völkermord» hat Papst Franziskus seinen Besuch im Südkaukasus begonnen. Die mit Spannung erwartete Visite in der Ex-Sowjetrepublik Armenien steht ganz im Zeichen der Erinnerung an die Gräueltaten vor 101 Jahren im Osmanischen Reich. Heute will Franziskus die Genozid-Gedenkstätte in Eriwan besuchen. Franziskus hatte vergangenes Jahr den «ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts» verurteilt. Daraufhin hatte die Türkei den Botschafter des Vatikans ins Außenministerium einbestellt.