Indonesien nach Hinrichtungen unbeeindruckt von Sanktionsdrohungen

Nach der weltweit umstrittenen Hinrichtung von acht Drogenschmugglern zeigt Indonesien sich unbeeindruckt von möglichen Handelssanktionen oder Boykottaufrufen. Australien kündigte an, seinen Botschafter zu Konsultationen zurückzurufen und hatte vorher Konsequenzen angedroht, ohne Einzelheiten zu nennen. «Wir importieren mehr von Australien als umgekehrt. Wenn der Handel eingefroren wird, leiden die Australier stärker», meinte Vizepräsident Jusuf Kalla laut Zeitung «Jakarta Post». Unter den Hingerichteten waren zwei Australier, ein Brasilianer, ein Indonesier und vier Nigerianer.