Ingolstadt zerstört Iserlohns Traum vom Halbfinale

Die erhoffte erste Playoff-Halbfinalteilnahme in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ist den Iserlohn Rosters verwehrt geblieben.

Ingolstadt zerstört Iserlohns Traum vom Halbfinale
Armin Weigel Ingolstadt zerstört Iserlohns Traum vom Halbfinale

Das Team aus dem Sauerland, das sich im Viertelfinale so tapfer gegen Meister ERC Ingolstadt gewehrt hatte, musste sich im siebten und entscheidenden Match gegen Ingolstadt mit 1:6 geschlagen geben. Die Bayern zogen ins Semifinale ein und treffen dort am Freitag im ersten Spiel der Serie «Best of Seven» auf die Düsseldorfer EG. Im zweiten Duell empfängt Hauptrunden-Sieger Adler Mannheim das Überraschungsteam der Grizzly Adams Wolfsburg.

Die Rheinländer gewannen bei den Hamburg Freezers mit 2:1 und stehen zum ersten Mal seit vier Jahren wieder in der Runde der letzten vier Teams. Der Erfolg der DEG war in den Viertelfinal-Duellen zwischen Düsseldorf und Hamburg sowie Ingolstadt und Iserlohn der einzige Auswärtssieg. Düsseldorfs Manuel Strodel, der die DEG mit 1:0 in Führung gebracht hatte, sprach anschließend von einem «sehr engen Spiel. Beide Seiten haben sehr diszipliniert gespielt». Der Flügelstürmer gestand zudem: «Es hätte auch uns treffen können. Jetzt sind wir unheimlich glücklich, dass wir es geschafft haben.»

Bei den Freezers regierte nach der unglücklichen Niederlage die Enttäuschung. Verteidiger Christoph Schubert stellte enttäuscht fest: «Es hat leider nicht gereicht. Dabei haben wir nicht schlecht gespielt.» Allerdings kritisierte er die mangelnde Chancenverwertung. «Wir hatten auch in den anderen Spielen gute Möglichkeiten, haben sie aber liegen gelassen.» Seit nunmehr elf Jahren warten die Hanseaten darauf, sich mal wieder für das DEL-Halbfinale zu qualifizieren.