Innenminister ärgern sich über lange Asylverfahren

Die Innenminister der Länder sind verärgert über den Bund wegen des Staus von Asylanträgen und fordern flexiblere Arbeitszeiten für die Bearbeitung. Man könne auch samstags und sonntags durchaus tätig werden, sagte der Chef der Innenministerkonferenz, Roger Lewentz, nach dem Treffen in Koblenz. Der Präsident des zuständigen Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, Frank-Jürgen Weise, stieß bei seinem Besuch auf heftige Kritik der Minister. NRW-Innenminister Ralf Jäger sagte: Das sei weitestgehend enttäuschend gewesen, teilweise sogar erschreckend.