Innenministerium sieht keine Notwendigkeit für Krisengipfel

Das Bundesinnenministerium sieht wegen der steigenden Zahl von Asylbewerbern und den Protesten vor einer Unterkunft in Berlin keinen Anlass für einen Krisengipfel von Bund, Ländern und Gemeinden. Die Bundesregierung nehme die Sorgen von Bürgern und Anwohnern sehr ernst, sagte ein Sprecher von Innenminister Hans-Peter Friedrich. Ihnen müsse mit Besonnenheit und Augenmaß Rechnung getragen werden. Das Thema dürfe aber nicht von radikalen Gruppen zu Propagandazwecken missbraucht werden.