Innenministerium sieht keine veränderte Terrorlage nach Bombenfund

Das Bundesinnenministerium sieht nach dem Bombenfund in Chemnitz keine neue Bedrohungslage. Deutschland stehe unverändert im Fadenkreuz der Terroristen, sagte Ministeriumssprecher Johannes Dimroth. Ereignisse wie Ansbach, Würzburg, aber auch Chemnitz würden aber auch zeigen, dass die Sicherheitsbehörden sehr wachsam seien. Für Entscheidungen über politische Konsequenzen sei es zu früh, fügte Dimroth hinzu. Die Polizei hatte in der Nacht den Terrorverdächtigen Dschaber al-Bakr aus Syrien in Leipzig festgenommen.