«Innovation ConCensus» sucht bahnbrechende Ideen aus Deutschland

Über den Wettbewerb «Berlin Innovation ConSensus» sollen in den kommenden Monaten besondere zukunftsträchtige Ideen und Projekte aus Deutschland für zehn Themengebiete von Bildung über Mobilität bis Finanzen gesucht werden.

Hinter dem in Berlin gestarteten Wettbewerb stehen Google, die Deutsche Bank, Shell und das Berliner Gründerzentrum Factory. «Wir wollen uns die Freiheit nehmen, das Thema Innovation ganz groß zu denken», sagte Wieland Holfelder, Entwicklungschef von Google Deutschland. «Nur wer groß und mutig denkt, kann auch große Probleme lösen.» Es gehe nicht darum, Dinge um zehn Prozent zu verbessern, sondern um den Faktor zehn, zitierte Holfelder Google-Gründer Larry Page.

Der Geschäftsführer der Deutschen Shell Holding, Peter Blauwhoff, sagte, angesichts der wachsenden Energienachfrage seien die Herausforderungen für die künftige weltweite Energieversorgung so groß, dass man sie nur gemeinsam bewältigen könne. «Bis 2050 wird sich auch bei allen Energiesparmaßnahmen der Bedarf verdoppeln. Daher müssen wir unseren Innovationsprozess selbst erneuern.»

Der Wettbewerb sammelt über die Website www.innovationconsensus.de Vorschläge für Ideen und Hinweise auf konkrete Projekte ein. Diese sollen Ende August von 30 «Vordenkern aus Großunternehmen, Mittelstand, Start-Ups und Wissenschaft» im Gründerzentrum Factory diskutiert und bewertet werden. Dort werde der eigentliche «ConSensus» aus «zehn herausragenden Chancen für Innovation und Unternehmertum» formuliert und der Politik sowie der Öffentlichkeit übergeben.