Institute erwarten «verhaltenen Aufschwung»

Die Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr leicht nach unten korrigiert. Gingen sie im Frühjahr noch von einem Plus von 2,1 Prozent in der größten Volkswirtschaft Europas aus, erwarten sie nun 1,8 Prozent. Es gebe dennoch Grund zur Zuversicht: Die deutsche Wirtschaft befinde sich in einem verhaltenen Aufschwung, der vor allem von den privaten Konsumausgaben getragen wird. Bremsend wirkt die schwache Weltkonjunktur, sagte ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser bei der Vorstellung des Herbstgutachtens in Berlin.